Montag, 5. September 2011

Karibu Zanzibar

Ankunft auf Zanzibar- Blick von der Fähre

Wenn man dieser Straße folgt kommt man zu meinem Haus ;-)
Vor über einer Woche bin ich mit der Fähre auf der Insel Zanzibar im indischen Ozean gelandet. Hier werde ich ein Jahr bei der NGO „Solarafrica.network“ arbeiten. Zanzibar ist tatsächlich so schön wie in den Reiseführern beschrieben. Abends durch die Altstadt Zanzibartowns (Stonetown) zu laufen ist wirklich wie Urlaub. Sich hier einzuleben ist trotzdem nicht ganz so einfach, denn alle Leute sprechen fast ausschließlich Kiswahili und morgens ruft der Muezzin. Zanzibar ist nämlich zu 99% muslimisch. Trotzdem fühle ich mich hier inzwischen recht wohl. Die Gastfamilie in  der ich hier lebe hat mich sehr freundlich aufgenommen und das Essen ist (entgegen meiner Erwartungen) ausgesprochen lecker (Zanzibar ist berühmt für seine Küche). Obwohl ich mich erst noch an den Gedanken gewöhnen muss ein Jahr lang weitab von Gulasch, Brezeln und Augustiner Bier zu leben (und natürlich von Familie und Freunden ^^), habe ich Zanzibar mit seinen engen und winkligen Gassen in Stonetown, seinen Palmen und dem türkisblauen Meer bereits jetzt ins Herz geschlossen. Jetzt heißt es zuerst einmal Kiswahili pauken um die Leute um mich herum endlich zu verstehen.  
Ahsante, tutaonana badaaye

Montag, 29. August 2011

Auf einmal in Afrika...




Hallo Zusammen,

Aus dem Taxi in Dubai- ein andere Fortbewegungsmittel
gibt es dort nicht.
Der Markt in Mwenge-Kulturschock pur
die vergangen Tage gehören wahrscheinlich zu den Ereignisreichsten, spannendsten und merkwürdigsten Tagen in meinem Leben. Nach einem sehr angenehmen Flug nach Dubai (Fly Emirates ist wirklich heftig) konnten wir uns die Wüstenstadt bei Nacht angucken. Ein denkbar krasser Gegensatz zu Dar es salaam der defacto Hauptstadt Tansanias, in der wir ein 1-wöchiges Vorbereitungsseminar hatten. „Dar“  ist mit ca. 3 Millionen Einwohnern die größte Stadt Tanzanias und er wahnsinnigste Ort den ich jemals gesehen habe. Zwischen den Klischee-Slums und einem westlich-anmutenden Einkaufszentrum liegen nur ein paar Autominuten. Zusammen mit meinen Freiwilligen-Kollegen und 2 Seminarleitern (Ehemalige Freiwillige) haben wir die Stadt erkundet und unseren Kulturschock verarbeitet.
In Dar konnten wir uns jedenfalls schon mal auf die tansanischen Lebensverhältnisse einstellen, das heißt uns an Stromausfälle, gesundheitsschädliches Trinkwasser und defekte Klospülungen gewöhnen. Trotz dieser Umstellungen hat uns Dar es salaam gefallen. Jeder der einmal nach Tansania kommt sollte diese Stadt erlebt haben…

Das daladala (tansanische Busse) fahren und das verhandeln auf Kiswahili klappt inzwischen recht gut, sodass wir uns gestern in unsere 7 Einsatzstellen in ganz Tanzania verteilt haben. Obwohl es mit Worten relativ schwierig zu beschreiben ist wo ich hier gerade bin, was ich hier machen werde uns was meine Eindrücke sind werde ich das die nächsten Tage auf diesem Blog  versuchen; Voraussgesetzt es gibt dafür Strom und Internet…
Blick von der Fähre, auf die Halbinsel Kigamboni

 Bis dahin kwa herini